Schlaf & Schlafstörungen Teil 1

Die Achtsamkeit für einen gesunden und gestörten Schlaf fördert die Gesundheit und das frühzeitig erkennen für Erkrankungen. So können auch jene, die an sich einen gesunden Schlaf haben, motiviert sein, ihren Schlafrhythmus, Energieerhaltung, Stressbelastung oder persönliche Wohlbefinden optimaler zu gestalten.

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Schlafmenge

„Es gibt keine verbindliche zeitliche Norm für die Menge an Schlaf, die erforderlich ist, um seine Erholsamkeit zu gewährleisten. Die meisten Menschen kennen aus eigener Erfahrung die Schlafmenge, die sie benötigen, um erholt und ausgeschlafen zu sein. Die durchschnittliche Schlafdauer liegt in den Industrieländern bei etwa 7 h (Cajochen 2007); sie ist somit in den letzten Jahrzehnten zurückgegangen. Jugendliche neigen dazu, zu wenig zu schlafen. Gegenüber dem mittleren Lebensalter variiert die Schlafmenge interindividuell im Alter stärker. Alte Menschen haben weniger Tiefschlaf bei relativ geringer Veränderung des Mittelwertes der Schlafdauer in populationsbasierten Untersuchungen.“ (Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM), 2009, S.29)

Schlafstörungen

Schlafstörungen können in Zusammenhang mit starken Stressbelastungen auf Arbeit, in der Familie oder Partnerschaft oder auch bei psychischen oder körperlichen Erkrankungen auftreten.

„Nicht erholsamer Schlaf bzw. Schlafstörungen sind verbunden mit Einschränkungen der Gesundheit, der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit sowie der Teilhabe am beruflichen und sozialen Leben.“ (Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM), 2009).

Leider wird das Bewusstsein für einen gesunden oder gestörten Schlaf häufig vernachlässigt. So kann sich über viele Jahre hinweg eine schleichende aber auch plötzliche zunehmende Schlafproblematik in Form von Insomnien (zu wenig Schlaf), Hypersomnien (zu viel Schlaf), Parasomnien (Anfälle im Schlaf) oder Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen (verschobener Schlaf) einstellen.

 


Literaturverzeichnis

Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM). (2009). S3-Leitlinie – Nicht erholsamer Schlaf/Schlafstörungen. Somnologie(13), S. 4–160.

DIMDI. (07. 12 2018). ICD-10-GM Version 2019. Von Kapitel V Psychische und Verhaltensstörungen: https://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2019/block-f50-f59.htm abgerufen

Gordon, M. (2013). Handbuch Pflegediagnosen. Bern: Hans Huber Verlag.

Spring, J. (06. 04 2015). 20 einfache Tipps für gesunden Schlaf. Abgerufen am 07. 12 2018 von atupri: https://www.atupri.ch/de/blog/praevention/schlafen

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