Schlaf & Schlafstörungen – Tipps für den guten Schlaf Teil 2

Die Achtsamkeit für einen gesunden und gestörten Schlaf fördert die Gesundheit und das frühzeitig erkennen für Erkrankungen. So können auch jene, die an sich einen gesunden Schlaf haben, motiviert sein, ihren Schlafrhythmus, Energieerhaltung, Stressbelastung oder persönliche Wohlbefinden optimaler zu gestalten.

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Tipps für den guten Schlaf

Die nachfolgenden Hinweise für einen guten Schlaf erfolgten von Spring (2015) und DGSM (2009)

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Allgemeines

Zwischen 22 und 23 Uhr zu Bett gehen. Spring (2015)

  • Wer einen möglichst natürlichen Schlaf- und Wachrhythmus verfolgt, ist grundsätzlich erholter.

Regelmäßige körperliche Aktivität DGSM (2009)

Allmähliche Verringerung geistiger und körperlicher Anstrengung vor dem Zubettgehen DGSM (2009)

Alkohol & Nikotin

Kein Alkohol am Abend. Spring (2015)

  • Alkohol hat zwar eine ermüdende und beruhigende Wirkung, lässt uns aber weniger tief schlafen. Mehr als ein halbes bis ein ganzes Glas Wein sollte man deshalb nicht mehr trinken.
  • Alkohol weitgehend vermeiden und keinesfalls als Schlafmittel einsetzen (Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM), 2009)
  • Kein Nikotin vor dem Schlafengehen. Spring (2015)
    • Nikotin hat eine anregende Wirkung, genau das sollte vor dem Schlafengehen natürlich vermieden werden.

Essen

Keine grossen Mengen Flüssigkeit unmittelbar vor dem zu Bett gehen trinken. Spring (2015)

Eine zu volle Blase kann den Schlaf stören.

Keine schweren und grossen Mahlzeiten unmittelbar vor dem zu Bett gehen. Spring (2015) & DGSM (2009)

  • Wer vor dem Schlafengehen sehr schwer oder viel isst, belastet den Körper. Er kann sich dann weniger effizient den Regenerationsprozessen widmen.

Nach dem Mittagessen keine koffeinhaltigen Getränke trinken (Kaffee, Schwarztee, Cola) DGSM (2009)

Kohlenhydrate zu sich nehmen. Spring (2015)

  • Kohlenhydrate machen müde und entspannen. Kohlenhydrate sind vor allem geeignet, wenn der Körperfettgehalt unter 16 Prozent bei Frauen bzw. 10 Prozent bei Männern liegt – und natürlich dann, wenn kein Gewichtsverlust angestrebt wird.

Verzicht auf Appetitzügler DGSM (2009)

Elektronische Geräte

Kein Ipad, Iphone oder PC nach 20 Uhr. Spring (2015)

  • Die Bildschirme solcher Geräte sind sehr hell – sie signalisieren dem Körper, dass noch nicht Schlafenszeit ist. Das wiederum hemmt die körpereigene Melatoninproduktion.

Wlan aus, Iphone Flugmodus ein. Spring (2015)

  • Alle Arten von Elektrosmog reduzieren die Melatoninproduktion, die für einen gesunden Schlaf sehr wichtig ist.

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Massnahmen

Entspannen mit beruhigender Musik. Spring (2015)

  • Beruhigende Musik lässt uns entspannen und läutet die Schlafphase ein.

Ein persönliches Einschlafritual einführen DGSM (2009) & Spring (2015)

  • Ein Abendritual gewöhnt den Körper daran, bereits vor dem zu Bett gehen ruhiger zu werden und zu entspannen.

Auf genügend Magnesium achten. Spring (2015)

  • Magnesium hat einen positiven Einfluss auf unser Hormon- und Nervensystem und kann unseren Schlaf massgeblich verbessern.

Melatonin-Spray verwenden. Spring (2015)

  • Wenn die körpereigene Melatoninproduktion gestört ist, kann ein solcher Spray kurzfristig Abhilfe schaffen, um den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Auf absolute Dunkelheit im Zimmer achten. Spring (2015)

  • Bereits eine schwache Lichtquelle kann die Schlafqualität massgeblich beeinflussen. In Studien wurden Leute aus der Tiefschlafphase geweckt, indem ihnen mit einem Laserpointer in die Kniekehle geleuchtet wurde.

Zimmertemperatur senken. Spring (2015)

  • Eine angenehme, aber etwas kühlere Zimmertemperatur unterstützt den gesunden Schlaf.

Für genügend Sauerstoff im Raum sorgen. Spring (2015)

  • Vor dem zu Bett gehen nochmals den Raum gut lüften, damit genug Sauerstoff im Raum ist.

Bett neu ausrichten, Kopf nach Norden. Spring (2015)

  • Wer mit dem Kopf nach Norden schläft, erholt sich erwiesenermassen besser. Das gilt nur in unseren Breitengraden)

Abendmeditation um Tag abzuschliessen und Gedankenkarussell zu beenden. Spring (2015)

  • Wer abends seine Gedanken notiert, meditiert oder eine Dankbarkeitsliste führt, leert den Kopf und stoppt das Gedankenkarussell.

Mit Lavendel beruhigen. Spring (2015)

  • Lavendel hat eine beruhigende und entspannende Wirkung auf unseren Körper. (Tee, Duftöl, Bad usw.)

Warm duschen oder baden. Spring (2015)

  • Warmes Wasser entspannt und lockert die Muskulatur.

Tiefer schlafen dank einem Arvenholzkissen. Spring (2015)

  • Ein Arvenholzkissen besteht aus 70 Prozent Arvenholz und 30 Prozent Hirse. Es lässt einem tiefer schlafen, reduziert schnarchen und senkt die Herzrate.

Im Schlafzimmer für eine angenehme Atmosphäre sorgen DGSM (2009)

In der Nacht nicht auf den Wecker oder die Armbanduhr schauen DGSM (2009)

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Literaturverzeichnis

Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM). (2009). S3-Leitlinie – Nicht erholsamer Schlaf/Schlafstörungen. Somnologie(13), S. 4–160.

DIMDI. (07. 12 2018). ICD-10-GM Version 2019. Von Kapitel V Psychische und Verhaltensstörungen: https://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2019/block-f50-f59.htm abgerufen

Gordon, M. (2013). Handbuch Pflegediagnosen. Bern: Hans Huber Verlag.

Spring, J. (06. 04 2015). 20 einfache Tipps für gesunden Schlaf. Abgerufen am 07. 12 2018 von atupri: https://www.atupri.ch/de/blog/praevention/schlafen

Informationen für Betroffene und Angehörige

Betroffene und Angehörige

Equilibrium – Verein zur Bewältigung von Depressionen (Betroffene und Angehörige)

Wir sind ein Verein von Menschen, die von Depressionen betroffen sind. Mit unseren Aktivitäten möchten wir offen über Depressionen informieren und einen Beitrag leisten, die Krankheit zu entstigmatisieren.

www.depressionen.ch

Tel. 0848 143 144;

info@depressionen.ch

Schweizerische Stiftung pro mente sana

Zu den Dienstleistungen gehört die kostenlose telefonische Beratung bei psychosozialen oder rechtlichen Fragen und seit Mitte 2015 auch psychosoziale e-Beratung durch Peers und Fachpesonen. Pro Mente Sana publiziert Ratgeber und Informationsbroschüren über psychische Krankheiten und ist Herausgeberin der Zeitschrift «Pro Mente Sana aktuell», die über Entwicklungen in der Psychiatrie sowie über Erkrankungsbilder und deren Behandlung berichtet.

www.promentesana.ch

Tel. 0848 800 858

VASK – Vereinigung der Angehörigen psychisch Kranker

Die VASK versteht sich als Ansprechpartner für Angehörige von psychisch kranken Menschen. Sie ist Sprachrohr für die Angehörigen und es ist ihr ein Bedürfnis, in ihrer täglichen Arbeit Brücken zwischen den Angehörigen, professionellen Personen aus dem Gesundheitswesen, Personen aus der Politik und der Gesellschaft allgemein zu schlagen.

www.vask.ch

Tel. 044 240 12 00

info@vask.ch

Die Stiftung MyHandicap: Unterstützt und fördert Menschen mit Behinderung

Im Mittelpunkt aller Aktivitäten stehen Dienstleistungen rund um die Themen Information und Inklusion mit dem Ziel, die Lebenssituation von Behinderten positiv und nachhaltig zu beeinflussen. Zentral dabei ist die Hilfe zur Selbsthilfe.

www.myhandicap.ch

Tel. 071 911 49 49

kontakt@myhandicap.ch

Prävention und Gesundheitsförderung Kanton Zürich und SBB AG

www.reden-kann-retten.ch

Tel. 143

Krisensituation

Die dargebotene Hand

Tel 143 – Die Dargebotene Hand ist rund um die Uhr da für Menschen, die ein helfendes und unterstützendes Gespräch benötigen. Tel 143 ist eine Notrufnummer nicht nur für Menschen in massiven Krisen, sondern auch für Männer und Frauen jeden Alters mit mehr oder weniger grossen Alltagsproblemen. Das Schweizer Sorgentelefon bietet Anrufenden völlige Anonymität.

www.143.ch

Tel. 143

Pro Juventute

Kindern Freiräume zu geben, um sie eigene Erfahrungen machen zu lassen und damit ihr Selbstbewusstsein zu fördern, ist eine der drei Säulen der täglichen Arbeit von Pro Juventute. Weitere sind das Vermitteln von lebenspraktischen Kompetenzen und die Beratung und direkte Hilfe in schwierigen Situationen und in der Not.

www.147.ch

Tel. 147

Notruf-Burnout für Betroffene und Beteiligte

Zur schnellen Klärung im Burnout-Prozess für Burnout-Betroffene, hilfesuchende Angehörige, Freunde etc.

Ziel ist, allen Menschen jederzeit Zugang zu professioneller Beratung sowie Wahrung der Anonymität zu gewähren, ohne Wartezeiten.

www.notruf-burnout.ch

Tel. 0900 000 118

KulturLegi Kanton Zürich

https://www.kulturlegi.ch

Die KulturLegi bietet Menschen mit schmalem Budget seit 1996 Rabatte auf Angebote aus Kultur, Sport und Bildung, ermöglicht ihnen so die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und fördert eine aktive, eigenverantwortliche Integration.

Tel. 044 366 68 48
E-Mail zuerich@kulturlegi.ch

Schlaf & Schlafstörungen Teil 1

Die Achtsamkeit für einen gesunden und gestörten Schlaf fördert die Gesundheit und das frühzeitig erkennen für Erkrankungen. So können auch jene, die an sich einen gesunden Schlaf haben, motiviert sein, ihren Schlafrhythmus, Energieerhaltung, Stressbelastung oder persönliche Wohlbefinden optimaler zu gestalten.

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Schlafmenge

„Es gibt keine verbindliche zeitliche Norm für die Menge an Schlaf, die erforderlich ist, um seine Erholsamkeit zu gewährleisten. Die meisten Menschen kennen aus eigener Erfahrung die Schlafmenge, die sie benötigen, um erholt und ausgeschlafen zu sein. Die durchschnittliche Schlafdauer liegt in den Industrieländern bei etwa 7 h (Cajochen 2007); sie ist somit in den letzten Jahrzehnten zurückgegangen. Jugendliche neigen dazu, zu wenig zu schlafen. Gegenüber dem mittleren Lebensalter variiert die Schlafmenge interindividuell im Alter stärker. Alte Menschen haben weniger Tiefschlaf bei relativ geringer Veränderung des Mittelwertes der Schlafdauer in populationsbasierten Untersuchungen.“ (Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM), 2009, S.29)

Schlafstörungen

Schlafstörungen können in Zusammenhang mit starken Stressbelastungen auf Arbeit, in der Familie oder Partnerschaft oder auch bei psychischen oder körperlichen Erkrankungen auftreten.

„Nicht erholsamer Schlaf bzw. Schlafstörungen sind verbunden mit Einschränkungen der Gesundheit, der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit sowie der Teilhabe am beruflichen und sozialen Leben.“ (Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM), 2009).

Leider wird das Bewusstsein für einen gesunden oder gestörten Schlaf häufig vernachlässigt. So kann sich über viele Jahre hinweg eine schleichende aber auch plötzliche zunehmende Schlafproblematik in Form von Insomnien (zu wenig Schlaf), Hypersomnien (zu viel Schlaf), Parasomnien (Anfälle im Schlaf) oder Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen (verschobener Schlaf) einstellen.

 


Literaturverzeichnis

Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM). (2009). S3-Leitlinie – Nicht erholsamer Schlaf/Schlafstörungen. Somnologie(13), S. 4–160.

DIMDI. (07. 12 2018). ICD-10-GM Version 2019. Von Kapitel V Psychische und Verhaltensstörungen: https://www.dimdi.de/static/de/klassifikationen/icd/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2019/block-f50-f59.htm abgerufen

Gordon, M. (2013). Handbuch Pflegediagnosen. Bern: Hans Huber Verlag.

Spring, J. (06. 04 2015). 20 einfache Tipps für gesunden Schlaf. Abgerufen am 07. 12 2018 von atupri: https://www.atupri.ch/de/blog/praevention/schlafen

Gemeinsame Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendförderung im Kanton Zürich

Quelle: https://www.okaj.ch/projekte/gemeinsame-weiterentwicklung-der-kinder-und-jugendf%C3%B6rderung-im-kanton-z%C3%BCrich Stand 5.1.2019

Auftrag und Ziel

Das seit 2013 geltende nationale Kinder- und Jugendförderungsgesetz (KJFG) sieht den Bund als wichtigen, unterstützenden Partner der Gemeinden und Kantone bei der neu im Gesetz geregelten Zusammenarbeit und Kompetenzentwicklung in der Kinder- und Jugendpolitik.

Im Kanton Zürich fehlt es jedoch an datengestützen Einschätzungen über Bedarfslagen und Bedürfnisse der Zielgruppen. Deshalb führt die okaj zürich im Rahmen des KJFG ein Programm zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendförderung durch. Dieses wird durch den Bund unterstützt und im Auftrag des Kantons (Amt für Jugend und Berufsberatung) von 2018 bis 2020 umgesetzt. Der Fokus liegt auf den Strukturen der Kinder- und Jugendförderung, der Stärkung der Freiwilligenarbeit, der Stärkung der Partizipation von Kindern und Jugendlichen sowie der Klärung und Definierung der Schnittstellen Schutz, Förderung und Partizipation.

Das Hauptziel des Programms ist die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendförderung (welche gemäss geltendem Gesetz die Alterspanne vom Kindergarten bis zum 25. Lebensjahr beinhaltet) in den Gemeinden des Kantons Zürich. Die Angebote sollen leicht erreichbar und unbürokratisch zugänglich sowie dort verfügbar sein, wo sie gebraucht werden. Ein zentraler Aspekt bei der Zielerreichung ist die Zusammenarbeit mit allen Akteur*innen der Kinder- und Jugendförderung in den Gemeinden des Kantons Zürich, deren Wissen in verschiedenen Teilprojekten des Programms abgeholt wird. Diese wichtigen Informationen dienen als Grundlagen für die Handlungsempfehlungen, welche an die kantonale Ebene der Kinder- und Jugendförderung gerichtet werden.

«Neben der Qualitätssicherung ist auch die aktive Planung und Steuerung des Kinder- und Jugendhilfeangebots von zentraler Bedeutung für ein zeitgemässes Kinder- und Jugendhilfesystem. Hierzu gehört zum einen die Schaffung und Aktualisierung eines Überblicks über die bestehenden lokalen bzw. regionalen Kinder- und Jugendangebote und Schnittstellen zwischen den verschiedenen Anbietern. Zum andern ist unter Berücksichtigung der Bedürfnisse und Interessen der Kinder, Jugendlichen und Familien der lokale bzw. regionale Bedarf zu eruieren. Auf dieser Basis sind entsprechende Angebote zu planen, umzusetzen und unter Berücksichtigung von Qualitätsstandards zu evaluieren und weiterzuentwickeln.»
Bundesrat, 2012

Zahl der Demenztodesfälle im Jahr 2016 erstmals rückläufig

Medienmitteilung des BFS

https://www.bfs.admin.ch/news/de/2018-0393

Im Jahr 2016 starben in der Schweiz 64 964 Menschen, 4% weniger als im Vorjahr.

Erstmals ging 2016 die Zahl der an Demenz verstorbenen Personen zurück, und zwar um mehr als 9%. Erstmals starben auch mehr Männer an Krebs als an Herz-Kreislauf-Erkrankungen – eine Entwicklung, die international zu beobachten ist. Dies geht aus der neuen Todesursachenstatistik des Bundesamts für Statistik (BFS) hervor. Im Jahr 2016 starben 1789 Männer und 3975 Frauen mit Hauptdiagnose Demenz. In absoluten Zahlen entspricht dies etwa der Zahl von 2012; berücksichtigt man zusätzlich die Alterung der Bevölkerung, ist dies eine leichte Abnahme seit 2010. Diese Abnahme ist in allen Altersgruppen festzustellen, sowohl bei den unter 65-jährigen, bei denen Demenz noch extrem selten auftritt, als auch bei den über 80-Jährigen. Einzig bei den Frauen über 85 nimmt die Demenz seit 2010 mit +1,25% jährlich weiterhin leicht zu. In dieser höchsten Altersgruppe macht Demenz bei den Männern 11% und bei den Frauen 17% der Todesursachen aus.

  • Je nach Alter unterschiedliche Todesursachen
  • Veränderungen bei Krebs
  • Hohe Sterblichkeit im Vorjahr
  • Suizid und assistierter Suizid nehmen leicht ab
    weitere Informationen unter https://www.bfs.admin.ch/news/de/2018-0393

Sozialhilfebeziehende 2017

https://www.bfs.admin.ch/news/de/2018-0474

Medienmitteilung vom BFS

278 345 Personen bezogen im Jahr 2017 wirtschaftliche Sozialhilfe. Damit wurden 3,3% der Wohnbevölkerung mindestens einmal im Jahr mit einer Sozialhilfeleistung unterstützt. Die Sozialhilfequote für die Bevölkerung zwischen 50 und 64 Jahren hat in den letzten Jahren überproportional zugenommen, was vor allem auf die geringeren Chancen für eine rasche Ablösung von der Sozialhilfe zurückzuführen ist. Das sind einige Ergebnisse der aktuellen Schweizerischen Sozialhilfestatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS). Die Zahl der unterstützten Personen nahm im Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahr um rund 5000 beziehungsweise 1,9% zu. Misst man die Anzahl Sozialhilfebeziehender an der Wohnbevölkerung, resultiert für das Jahr 2017 eine gesamtschweizerische Sozialhilfequote von 3,3%. Die Sozialhilfequoten nach Kantonen haben im Vergleich zu den Vorjahren keine wesentlichen Veränderungen erfahren. Weiterhin weisen Kantone mit städtischen Zentren überdurchschnittliche Quoten aus, während ländlich geprägte Kantone unterdurchschnittliche Werte ausweisen.

Kinder, Geschiedene und Ausländer mit erhöhtem Sozialhilferisiko

Zunehmendes Sozialhilferisiko für ältere Personen zwischen 50 und 64 Jahren

50- bis 64-jährige Sozialhilfebeziehende sind besser ausgebildet als jüngere

Sozialhilfe im Asyl- und Flüchtlingsbereich

weitere Informationen unter https://www.bfs.admin.ch/news/de/2018-0474

Migration und Integration – Neue Resultate im Portal Statistik Schweiz

Das Bundesamt für Statistik in der Schweiz veröffentlichte am 12.12.2018 die neue Zahlen zu Migration und Integration. Unter andren wurde dargestellt, dass sich:

Gesundheitszustand:Tendenziell besser bei der Bevölkerung mit Migrationshintergrund
Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund, insbesondere die 2. Generation,beurteilt ihren allgemeinen Gesundheitszustand tendenziell besser als dieBevölkerung ohne Migrationshintergrund. Die 2. Generation gibt weniger häufigan, wegen eines Gesundheitsproblems seit mindestens sechs Monaten in ihrenAlltagsaktivitäten eingeschränkt zu sein (18,6%) als die 1. Generation (22,6%)und die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund (23,8%). Sie leidet auchseltener unter chronischen Gesundheitsproblemen (22,5% – im Vergleich zu 26,2%der 1. Generation und 29,4% der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund).Schliesslich ist die 2. Generation die Personengruppe, die am häufigsten ihrenGesundheitszustand als gut oder sehr gut bezeichnet (88,5%), gefolgt von derBevölkerung ohne Migrationshintergrund (84,9%) und der 1. Generation (79,6%).Diese Unterschiede lassen sich jedoch zum Teil auf die unterschiedlichenAltersstrukturen dieser Bevölkerungsgruppen zurückführen.

Quelle: BFS (12.12.2018) Newsletter – Indikatoren der Integration der Bevölkerung mit Migrationshintergrund

Informationsbedürfnis von Kindern psychisch Kranker Eltern

Informationsbedürfnis von Kindern psychisch Kranker Eltern nach Albermann & Müller (2016) und Lenz et al. (2016)

Jüngere Kinder
• wünschen sich Informationen durch den betroffenen Elternteil

Jugendliche
• bevorzugen Informationen von Fachpersonen in der Praxis und Klinik

Fragen für Kinder und Jugendliche:

• Möchtest du wissen, was dein Papa und Mama für eine psychische Erkrankung haben?

Verstehen, was passiert ist?

• Krankheitsursachen und Verlauf
Wie soll ich mich verhalten?
• Umgang im familiären Alltag

Fragen für Kinder und Jugendliche:

 • Möchtest du über deine Sorgen und Ängste reden?
• Du musst dabei keine Angst haben, dass du deine Familie schlecht machst oder verrätst.

Wie geht es mit mir weiter?

• Veränderungen im Familienleben
• Du darfst und sollst weiterhin auf deine Bedürfnisse achten
• Was machst du gerne?
• => Was tut dir gut?

Was bedeutet eine psychische Krankheit?

• Information über psychische Störungen

Was mache ich wenn…?

• Notfallplan 24/7

Fragen für Kinder und Jugendliche:

• Wir werden mit Papa und Mama sowie mit dir einen Nothilfeplan erarbeiten.
• Dort kannst du lesen, wer für den Notfall ansprechbar ist.

Kontakt: peter.ullmann@ccapp.ch

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Versorgungsangebote

Heute stehen unterschiedliche Versorgungsangebote, ob stationäre, tagesklinisch oder ambulant, zur Verfügung. Das Competence-Center ambulante psychosoziale-psychiatrische Versorgung (CCAPP) bietet die ambulante Unterstützung an.

Im nachfolgenden sind die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Versorgungsangebote aufgezeigt:

  stationär Psychiatrie Home Treatment CCAPP
Einblick in die Lebenswelt Teilweise,

·  über das was die Patientin über ihr häusliches Umfeld berichtet,

·  was durch Beobachtungen der / die Patientin auf Station wahrgenommen wird

·  wie sich die Patientin auf Station verhält

 

Erweitert,

·  über das was die Patientin in ihrem häuslichen Umfeld berichtet,

·  was durch Beobachtungen der Patientin in ihrem häuslichen Umfeld, wahrgenommen wird

·  wie sich die Patientin in ihrem häuslichen Umfeld verhält

Erweitert,

·  über das was die Patientin in ihrem häuslichen Umfeld berichtet,

·  was durch Beobachtungen der Patientin in ihrem häuslichen Umfeld, wahrgenommen wird

·  wie sich die Patientin in ihrem häuslichen Umfeld verhält

Zustand akut bis remittiert akut bis remittiert Poststabil bis remittiert
Kontakt mehrmals täglich einmal täglich bis zu viermal pro Woche
Team Interprofessionell

(Pflegefachpersonen, Ärzten, Psychologen, Sozialarbeiter und Ergotherapeuten)

 

Interprofessionell

(Pflegefachpersonen, Ärzten, Psychologen, Sozialarbeiter und Ergotherapeuten)

 

Monoprofessionell (Pflegefachpersonen)

Kontakt: peter.ullmann@ccapp.ch

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Arbeitsbelastung und Zeitdruck

In der Schweiz nehmen 4% der normalen und 8% der armutsgefährdeten Bevölkerung benötigte medizinische Versorgung aus finanziellen Gründen nicht in Anspruch (BFS, 2018).

Im Bereich der psychosozialen Risiken in der Altersgruppe von 15 bis 64 Jahre der Erwerbstätigen, leiden diese vor allem unter den hohen Arbeitsanforderungen (64.9% Männer / 60.6% Frauen) und  Zeitdruck (54.7% Männer / 48.6%  Frauen) (BFS, 2018). Die Betroffenen geben an, meistens oder immer einen geringen Gestaltungsspielraum, emotionale Beanspruchung, Wertekonflikte, geringe soziale Unterstützung und / oder Stress zu erleben.  18% der Schweizer Bevölkerung geben Symptome einer mittleren (13,4%) oder hohen (4,6%) psychischen Belastung an. Die mittlere bis schwere Depression war die häufigste psychische Erkrankung (6% Männer / 7% Frauen) (ebd.).

Werden die psychosozialen Risiken,  psychischen Belastungen oder psychischen Erkrankungen nicht frühzeitig erkannt und eine zeitnahe personenzentrierte Unterstützung etabliert, wird der Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit nachhaltig negativ beeinflusst und das Risiko für eine chronische Erkrankung nimmt rapide zu.

Die Betroffene mit psychosozialer und psychiatrischer Herausforderung befinden sich bereits in einem ausserordentlichen Stresszustand, der ihnen kaum noch ermöglicht, sich in dem komplexen bestehenden stationären und ambulanten Angebot zurechtzufinden und das Richtige für ihre Situation auszuwählen.

Wir kennen uns in der Vielzahl der Angebote aus.

Wir helfen Ihnen, das richtige Angebot auf Ihre Bedürfnisse auszuwählen.

Wir unterstützen Sie individuell.

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